Achtung Sommerhitze
Bei heißen Temperaturen steigt der Durst. Der optimale Durstlöscher ist Wasser, ob als Mineralwasser aus der Flasche oder aus der Leitung. Leitungswasser ist ein gesundes und das am besten kontrollierte Lebensmittel. Auch ungesüßte Tees, leckere Säfte, möglichst als Schorle, oder alkoholfreie Cocktails sind ein wahrer Genuss.
Fruchtanteil entscheidend
In der Qualität können verschiedenen Säfte jedoch auch sehr unterschiedlich sein. Fruchtsaftgehalt und Inhaltsstoffe unterscheiden sich nicht nur allein durch die Sorte, sondern auch durch die Herstellung. Die Bezeichnung „Fruchtsaft“ auf der Packung zeigt dem Verbraucher, dass es sich hier um 100 % Saft aus frischen Früchten handelt. Der Zusatz „aus Konzentrat“ gibt Auskunft, dass dem Saft nach der Pressung das Wasser entzogen wurde und das Konzentrat später wieder mit Wasser verdünnt wurde. Dies ist ein großer Unterschied zu den Direktsäften ohne Rückverdünnung. Der Fruchtanteil lässt sich ebenfalls durch die Bezeichnung erkennen. Fruchtsaft und Fruchtnektar haben einen unterschiedlichen Fruchtgehalt. Laut Fruchtnektarverordnung muss Orangennektar mind. 50 % Fruchtsaft enthalten, Aprikosennektar mind. 40 % und Johannisbeernektar 25 %. Die Zutatenliste gibt weiterhin Aufschluss über den Zusatz an Süßstoff und Zucker.
Kinder bevorzugen gerne süße Limonaden und Fruchtsaftgetränke in diesen ist der Fruchtgehalt jedoch kaum nennenswert. Besser ist es das Getränk selbst mit Mineralwasser und einen hochwertigen Saft ohne viele Zusätze zu mischen. Denken Sie aber bitte daran die Getränke nicht eiskalt zu genießen.
Auch der Speiseplan sollte den Temperaturen angepasst werden!
Gönnen Sie sich leichte Speisen oder auch einfach mal einen schönen Sommersalat.
Auch wasserreiches Gemüse (Blumenkohl, Zucchini, Tomaten, Gurke) und Obst (Melone, Erdbeeren) bieten sich an.
Erholsamer Schlaf trotz Hitze – hier einige Tipps!
Lüften Sie in den kühleren Morgenstunden und verschatten Sie Ihr Schlafzimmer und andere Räume tagsüber.
Wärmflasche im Bett – in diesem Fall aber mit kaltem Wasser.
Kühlen Sie Ihren Körper mit feuchten Tüchern auf der Stirn, Unterschenkel und Unterarme oder mit einer lauwarmen Dusche.
Bei weiteren Fragen und Empfehlungen wenden Sie sich gerne an die Verbraucherberatung im DHB – Netzwerk Haushalt.