Beitrag Corona – Welche Masken schützen am besten?

Corona – Welche Masken schützen am besten?

Aerosole gelten als Übertragungsweg für den Corona-Erreger. Das sind kleinste virushaltige Partikel, die beim Sprechen, Niesen oder Husten in die Luft gelangen. Masken können dabei helfen, die Aerosol-Ausbreitung zu verringern und damit das Infektionsrisiko in Innenräumen zu senken.

Das Angebot an Mund-Nasen-Bedeckungen ist riesig. Doch welche Maske ist geeignet?

Aerosole gelten als Übertragungsweg für den Corona-Erreger. Das sind kleinste virushaltige Partikel, die beim Sprechen, Niesen oder Husten in die Luft gelangen. Masken können dabei helfen, die Aerosol-Ausbreitung zu verringern und damit das Infektionsrisiko in Innenräumen zu senken.
 
Das Angebot an Mund-Nasen-Bedeckungen ist riesig. Doch welche Maske ist geeignet? Nach aktuellem Stand von Tests und Studien gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen. Stoffmasken und einfache medizinische Gesichtsmasken schützen vor allem die anderen. Ein Teil der ausgeatmeten Partikel bleibt in ihnen hängen und gelangt nicht in die Umgebung. Für den Träger bieten sie allerdings keinen sicheren Schutz. Dennoch können sie bei kurzen Aufenthalten in Räumen und unter Einhaltung der Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern ausreichen. Bei längeren Aufenthalten in Innenräumen mit anderen Menschen und überall da, wo eine erhöhte Ansteckungsgefahr zu befürchten ist - etwa im Wartezimmer beim Arzt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – können nur die FFP-Masken auch den Träger ausreichend schützen.
 
Bei Verwendung einer Stoffmaske sollten Sie Masken aus mehreren Stoff-Lagen wählen und auf einen guten Sitz achten. Sie sind wiederverwendbar und sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.
 
Medizinische Gesichtsmasken bestehen aus drei dünnen Vlies-Schichten. Der feine Draht in der Maske lässt sich gut auf die Nase drücken, sodass Brillengläser nicht so leicht beschlagen. Achten Sie beim Kauf auf das CE-Zeichen für Medizinprodukte und wechseln Sie diese Einweg-Masken mindestens einmal täglich. Getragene Masken gehören in den Hausmüll.
 
FFP2- Masken sollen auch den Träger zuverlässig schützen und mindestens 94 Prozent der Aerosole der eingeatmeten Luft herausfiltern. Das Kürzel steht für „Filtering Face Piece“. Das dichte Material lässt Partikel wie Viren und Staub kaum durch. Meiden Sie Modelle mit Ventilen zum Ausatmen: virenbelastete Atemluft könnte nach außen strömen. Vor allem bei den noch dichteren FFP3-Masken kann die Atmung erschwert sein. Diese sind daher nur beim Kontakt mit Covid-Patienten zu empfehlen. FFP-Masken sind in Apotheken, Baumärkten und online erhältlich. Achten Sie beim Kauf auf das CE-Zeichen mit vierstelliger Prüfnummer, EU-Norm EN 149 und Anbieteradresse. Manche dieser Masken lassen sich nach Anbietervorgabe aufbereiten und öfter nutzen. Sie sind dann mit einem „R“ für reusable gekennzeichnet. 
 
Für weitere Fragen rund um die Corona-Pandemie stehen Ihnen die Berater:innen unserer Verbraucherberatungen gerne zur Verfügung.

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