Beitrag Kerzenzeit - lange Freude am Lichterschein

Kerzenzeit - lange Freude am Lichterschein

Das Ausgangsmaterial zur Herstellung von Kerzen beeinflusst den Preis, das Brennverhalten, den Geruch und die Lebensdauer. Wer sehr preiswerte Ware bevorzugt, erhält in der Regel ein Produkt aus Paraffin - ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung. Um den unangenehmen Geruch zu verdecken, werden oft natürliche Rohstoffe beigemischt. Dadurch erhöht sich zwar der Preis aber auch die Qualität. Empfehlenswert sind Kerzen aus reinem Stearin oder Bienenwachs.

Das Ausgangsmaterial zur Herstellung von Kerzen beeinflusst den Preis, das Brennverhalten, den Geruch und die Lebensdauer. Wer sehr preiswerte Ware bevorzugt, erhält in der Regel ein Produkt aus Paraffin - ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung. Um den unangenehmen Geruch zu verdecken, werden oft natürliche Rohstoffe beigemischt. Dadurch erhöht sich zwar der Preis aber auch die Qualität. Empfehlenswert sind Kerzen aus reinem Stearin oder Bienenwachs.

Gesundheitsgefährdende Stoffe können über Farben, Lacke und Duftmittel freigesetzt werden. Wer empfindlich gegenüber Chemikalien reagiert, leidet unter Umständen besonders stark unter Kopfschmerzen, tränenden Augen, Hautreizungen oder sogar Übelkeit. Auf Billigprodukte, farbige Duft- oder reich verzierte Figurenkerzen sollten vor allem Asthmatiker verzichten. Böse Überraschungen lassen sich häufig durch eine Schnüffelprobe vor dem Kauf vermeiden.

Die mit dem "RAL-Gütezeichen Kerzen" ausgezeichneten Produkte garantieren eine Herstellung aus schadstoffarmen Rohstoffen, Farben und Lacken und rußen demzufolge weniger.

Damit die Freude beim Lichterschein der Kerzen lange währt, beachten Sie folgende Tipps:  

  • Dicke Kerzen    sollten mehrere Dochte haben. So brennen die Kerzen gleichmäßig    ab.        

  • Selbstlöschende    Kerzen verringern die Brandgefahr und sind besonders für    Trockengestecke zu empfehlen.        

  • Kerzen immer auf    einen feuerfesten Untergrund stellen.    

  • Tanne,    Schleifenband, trockenes Beiwerk oder Papier in ausreichendem    Abstand zur Kerze befestigen. Zugluft und zu warme Raumtemperaturen    lassen Kerzen flackern und schneller abbrennen. Kerzen immer solange    brennen lassen, bis die oberste Wachsschicht geschmolzen ist. Ein    tiefstehender Docht flackert, rußt und verkümmert.    

  • Verdickungen an    der Dochtspitze führen ebenfalls zum Rußen. Fallen sie ab,    verstopfen sie gegebenenfalls den Docht. Die Flamme bleibt dann    klein oder flackert.       

  • Zu dicht stehende    Kerzen erwärmen sich gegenseitig. Sie tropfen oder verbiegen sich.    Abhängig vom Kerzendurchmesser sollte der Abstand 10 – 15 cm    betragen.     

  • Das Löschen der    Kerze sollte immer durch das Eintauchen des brennenden Dochtes in    den flüssigen Wachs und anschließendem Aufrichten erfolgen.    

  • Hohl ausgebrannte    Kerzen können immer wieder benutzt werden, wenn ein Teelicht    hineingestellt wird.    

  • Weil Neugierde den    Entdeckungstrieb fördert, beaufsichtigen Sie Kinder immer und    weisen altersabhängig auf die Gefahren hin.        

  • Kerzen verbrauchen Sauerstoff, deshalb immer    nach dem Löschen für Frischluft sorgen.    

Wer dazu neigt, das Löschen der Kerze zu vergessen oder bei brennender Kerze einzuschlafen, sollte besser zu Wachskerzen mit LEDs greifen!


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